Musik-Charts KW 49: Herbert Grönemeyer mit „Tumult“ top

Herbert Grönemeyer
Herbert Grönemeyer mit seinem neuen Album "Tumult". ©Jens Kalaene/dpa-Zentralbild

In den Top 100 Longplay der Offiziellen Deutschen Charts holt sich Herbert Grönemeyer mit ‚Tumult“ (Universal), der Nummer zwei der Vorwoche, die Tabellenführung zurück. In Deutschland hat dieses bereits Goldstatus erlangt – genau wie in Österreich, wo es ebenfalls an die Spitze der Albumhitliste ging.

„Die Reise“ von Max Giesinger führt den Sänger und Songschreiber als höchster Neuzugang auf den zweiten Platz. Von Rang vier auf drei klettert derweil Mark Forster mit „Liebe“. Das erfolgreichste HipHop-Album der Woche stammt von Luciano, heißt „L.O.C.O.“ und schnellt von null auf vier. Mark Knopfler fällt mit „Down The Road Wherever“ nach unten auf Platz Fünf.

Die Beatles klettern mit dem „White Album“ hingegen um eine Position auf die Sechs. Italiens Popstar Eros Ramazzotti platziert sich mit „Vita Ce N’È“ auf Rang sieben. Von zwölf auf acht steigen Queen mit „The Platinum Collection – Greatest Hits I, II & III“. Die Kelly Family belegt mit der Nummer eins von letzter Woche, „We Got Love“ (inklusive „We Got Love Live“ und „We Got Love – Live At Loreley“) jetzt Platz neun. Michael Bublés Love“ fällt ans Ende der Top 10 zurück.

Rita Ora ist mit „Phoenix“ auf Rang 13 die nächste Neueinsteigerin. Der Berliner Rapper Neo Unleashed steigt auf Rang 15 ein, mit seinem Album „Prestige“. Auf Rang 18 debütiert das neue Studiowerk von Take That, „Odyssey“. Accept landet mit der Konzertaufnahme „Symphonic Terror – Live At Wacken 2017“ auf Rang 20.

Neueinstiege unter die ersten 30 schaffen Amy Macdonald mit ihrem Best-Of-Sampler „Woman Of The World“ (22), „Sing meinen Song – Das Weihnachtskonzert Volume 5“ mit dem Team aus der diesjährigen Staffel des Vox-Fernsehformats (24) sowie auf Rang 26 Heinos Abschiedswerk „und tschüss (Das letzte Album)“.

 

In den Top 100 Singles katapultiert sich der junge Rüsselsheimer Rapper Mero mit „Baller los“ von null auf eins. Er ist der erste HipHop-Act in der deutschen Chartsgeschichte überhaupt, der mit einer Debütsingle direkt an die Spitze geht.

Mero ist bei Groove Attack unter Vertrag über ein Joint Venture des Labels mit Gangsta-Rap-Ikone Xatar, das jungen und talentierten Rappern eine Plattform bieten soll. Xatar protegiert Mero nicht nur, sondern kümmert sich mit ihm zusammen auch um die Produktion von dessen Songs.

 

Ava Max, deren Hit „Sweet But Psycho“ in der vergangenen Woche ganz oben stand, nimmt den zweiten Rang in der deutschen Singleshitliste ein. Ebenfalls um eine Stelle von zwei auf drei nach unten bewegt sich Sido mit „Tausend Tattoos“ und Samras „Cataleya“ von drei auf vier. Neuzugang auf Rang fünf ist „Skam Koh“, eine Kollaboration von Azet & Zuna.

 

In den Top 30 Compilations stehen ausschließlich musikalische Jahresrückblicke auf dem Treppchen: „Bravo – The His 2018“ behauptet die Führung. Als Neueinsteiger kommt „Die ultimative Chart Show – Die erfolgreichsten Hits 2018“ auf den zweiten Platz und schiebt „Schlager 2018 – Die Hits des Jahres“ zurück auf drei.