Neues Avicii Album für Juni angekündigt

Wie die Familie des Künstlers heute in einem Beitrag der New York Times bekannt gab, wird am 6. Juni ein neues Album des im vergangen Jahr verstorbenen Avicii veröffentlicht.
Das Album wird den Titel „Tim“ tragen – benannt nach seinen bürgerlichen Namen Tim Bergling. Die erste Single „S.O.S.“ kommt bereits am 10. April.

Avicii hinterließ eine Fülle von unveröffentlichtem Material und arbeitete bis zu seinem Tod an einem Album, heißt es in dem Artikel. Die Songs wurden „75 bis 80%“ fertig gestellt, so Produzent Albin Nedler, der lange Zeit mit Avicii zusammenarbeitete. Bekannt ist zudem, dass Coldplay-Sänger Chris Martin auf einem der Tracks vertreten sein wird.

Avivii’s Familie kündigte Ende März die Gründung der „Tim Bergling Stiftung“ an, die sich „zunächst auf die Unterstützung von Menschen und Organisationen konzentrieren wird, die im Bereich der psychischen Erkrankungen und der Selbstmordprävention tätig sind“, heißt es in der kurzen Ankündigung und teilte außerdem mit, dass sie auch in den Bereichen Klimawandel, Entwicklungshilfe, Naturschutz und gefährdete Arten tätig sein wird. Der Erlös aus dem kommenden Album wird komplett der Stiftung zugute kommen.

„Tim wollte etwas bewirken“, so in der Mitteilung. „Eine Stiftung in seinem Namen zu gründen, ist unsere Art, sein Andenken zu ehren und weiterhin in seinem Geist zu handeln.“

Avicii war einer der beliebtesten und erfolgreichsten elektronischen Dance-Musik Künstler aller Zeiten. 2013 gelang ihn mit „Wake Me Up“ ein Nr. 4 Hit in den Billboard 200 und erschien regelmäßig in den Top 5 der Forbes-Listen „Highest-Paid DJs“. Bergling zog sich 2016 auf dem Höhepunkt seines Erfolgs aus gesundheitlichen Gründen von den Live-Auftritten zurück. Seit mehreren Jahren litt er unter gesundheitlichen Problemen, die zum Teil durch übermäßiges Trinken hervorgerufen wurden. Im Jahr 2014 wurden ihm Gallenblase und Blinddarm entfernt. Nach den Operationen hatte Avicii das Trinken aufgeben wollen. Was ihm aber offensichtlich nicht gelang.