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Regisseurin Julia von Heinz wünscht sich mehr Mut zu politischen Filmen

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Die Regisseurin Julia von Heinz wünscht sich in Deutschland mehr politische Kinofilme. „Es ist wichtig, da Filme im Kino eine andere Intensität erreichen können, anders Fragen und Diskussionen aufwerfen können“, sagte die 44-Jährige. Ihr eigener Film ‚Und morgen die ganze Welt‘ dreht sich um die Frage, welche Formen des Widerstands gegen Rechtsextremismus zulässig sind und wurde von Deutschland als Kandidat für den Auslands-Oscar eingereicht. Am Dienstag (9. Februar) verkündet die Academy of Motion Picture Arts and Sciences in Los Angeles, ob das Werk in der engeren Auswahl ist.
Die Jurastudentin Luisa (Mala Emde – ‚Charité‘) engagiert sich darin bei einer antifaschistischen Gruppe. Bei einer Aktion ihrer Freunde kommt es zur Gewalt und Luisa steht vor der Frage, wie weit sie zu gehen bereit ist. „Es ist ein Film, der auf den ersten Blick nicht kommerziell erscheint, der sich deshalb nicht leicht mit reinem Marktgeld finanzieren lässt“, sagte von Heinz.

„Diese Filme brauchen die Gelder der öffentlichen Hand.“ Ihre Unterstützer waren unter anderem der FilmFernsehFonds Bayern, das Medienboard Berlin-Brandenburg und die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg. Auch die ARD und der Kultursender Arte waren beteiligt. Sich nicht auf Unterhaltung beschränken, dazu spornt von Heinz auch die Studierenden der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) in München an, wo sie mit Marcus H. Rosenmüller den Regielehrstuhl leitet: „Nutzt die große Verantwortung als Filmemacher, um Gewissheiten und Rollenbilder ins Wanken zu bringen und zu hinterfragen, anstatt sie mit ihren Bildern und Erzählungen zu reproduzieren.“

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